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letzte aktualisierung: 11. november 2011







warum brahmanwelten?


das wort brahman ist ein weitreichender begriff aus der indischen philosophie. obwohl dieser heute in der spirituellen szene so gut wie überall anzutreffen ist (siehe z.b. die satsangszene), vermag ihn kaum jemand klar zu definieren. brahman steht allgemein gesehen für das weite, für das absolute... für eine höchste (gottes-)vorstellung. verstanden wird dieser begriff aber bis heute nicht, so meine feststellung diesbezüglich - dennoch existiert er. kann denn nun überhaupt etwas existieren was man gar nicht versteht? die antwort meinerseits lautet natürlich definitiv ja... und genau darum soll es auf dieser homepage auch gehen.

seit meiner langjährigen beschäftigung nach einem sinn, wofür das leben auch in frage kommen könnte, habe ich die entdeckung gemacht, dass es den meisten menschen keineswegs schwer fällt, die welt nicht verstehen zu müssen. ganz im gegenteil... wie oft man diesem widerspruch nun auch begegnet, so dreht sich jeden tag das dialog- und fragenkarussell der spiritszene, und es entsteht dabei immer mehr der eindruck, als würde jeder teilnehmer welcher für sich inzwischen sogar begriffen hat, dass sein ganzes leben eine einzigste pilgerschaft darstellt, nur noch psychotherapie betreiben. zwischenmenschliche spiegelfechtereien sind eben viel wichtiger als jedes philosophische problem geworden, die eigenen abgründe der seele zu (er-)kennen hat höchste priorität, schliesslich will man nicht auf der strecke bleiben. und solch ein meilenstein auf dieser strecke wird dann als "stille" bezeichnet, das konnte ich zumindest für mich noch rausziehen... um schliesslich bei der philosophie auch bleiben zu können.

dass es sich bei dieser welt bereits um brahman handelt, wurde u.a. von ramana maharshi so gut wie fast komplett übernommen, siehe seinen bekannten dreisatz (1). ein physiker würde jetzt wahrscheinlich so argumentieren, dass dieses ja stimmen muss, denn schliesslich wurde dafür der nobelpreis verliehen (statt die meisterschaft). merkwürdigerweise entstehen hier aber sehr selten fragen nur aus einem rhetorischen eindruck heraus, und es zeichnet sich ab, dass lernen heute kaum noch einen stellenwert besitzt um innere erkenntnis zu erlangen. die äussere erkenntnis steht also quasi schon überall um uns rum, man muss also nur noch wissen wo was (geschrieben) steht... und die innere erkenntnis steht dort wo es kein anderes wesen gibt ausser mich selbst, wenn man jetzt mal auch die bezüge ausser acht lässt inwiefern unsere welt sogar noch aus viel mehr welten besteht. ich kann also ganz einfach sagen: ich habe heute nacht von einem flugzeug geträumt, ohne dass ich einen abgleich im empirischen sinn schaffen muss, ob es sich nun um eine innere erkenntnis handelt oder um eine äussere. das flugzeug ist empirisch und mein traum genauso, eben deswegen, weil wir jeden tag flugzeuge sehen und weil jeder von uns nunmal fast jede nacht auch träumt (woran wir uns dann meistens auch erinnern). würde ich also etwas tun, was empirisch gesehen nicht haltbar ist (nicht-tun), dann wäre ich nur auf meine innere welt beschränkt und es könnte vielleicht sogar einen grund dafür geben, wieso mir solch ein inhalt nicht wichtig genug ist um überhaupt auch erkenntnis darüber zu erlangen. anders gesagt, ich habe nun durch solch eine situation gar nicht mehr das verlangen, einen abgleich für mich selbst zu schaffen, denn das, was meine innere welt darstellt, entspricht sowieso nicht mehr der realität - sie bleibt - weiterhin eine illusion aufgrund der fehlenden kontinuität... und genau aus dem grund bleibt auch der traum ein traum, obwohl der traum empirisch haltbar ist. daher: empirisch ist eben immer auch das, was jeder kann und auch macht.

die krux bei dieser angelegenheit zeigt sich nun aber durch den umstand, dass meine erlebniswelt eben nicht auch ein stoff ist, welcher mich zwangsläufig immer auch zu einer erkenntnis bringt. ich bin vielleicht in der lage, inhaltlich gesehen viel von mir zu geben... aber selten gelingt mir solch ein abgleich, dass ich zu einer erkenntnis komme indem ich dann auch beweisen kann, was tatsächlich geschehen ist! für die meisten von uns ist es sicher kein problem, inhalte generell zu bewerten, keine frage, dafür genügt immer ein vergleich (welcher sich meistens  schon aus einem resümee ergeben hat). was geschieht nun aber, wenn ich zu solch einem vergleich gar nicht mehr fähig bin? wechsle ich dann meinen standpunkt derart, dass ich philosophie gegen religion eintausche? was würde mich dazu veranlassen?

mir ist es seit diesem phänomen kalt den rücken runtergelaufen, ich sah mich sogar diesbezüglich in gefahr. abschliessend zu dieser einführung möchte ich noch ein philosophisches system erwähnen, womit ich mich auch lange zeit beschäftigt habe, dem advaita (2). denn dieses system besitzt u.a. die eigenschaft, ganz leicht aus einer philosophischen disziplin auch eine religion zu machen, und das, ohne dass man es zu anfang an sich selbst bemerkt. der trick besteht lediglich darin, für jede behauptung einen unmöglichen vergleich zu schaffen (mit unmöglich meine ich hier etwas, was nicht mehr vorstellbar ist). diesen kreislauf kann ich nun so oft wiederholen wie ich will, ich brauche nichts anderes dabei zu tun, als meinen (spirituellen) gegner in eine position zu bringen um für mich zu einem resümee zu kommen welches mir lieb ist (denn lieb ist mir immer auch etwas, wodurch und womit ich mit einem vorteil auch weiter leben kann bzw. zurecht komme). einerseits wäre dieses nun auch mit die geeigneteste methode, beweisen zu können, dass advaita sich sogar in einem gegenteil behauptet (nicht-zwei; was nicht unbedingt dann auf ein "eines" schliessen lässt) und andererseits wäre es auch die gelegenheit zu zeigen, dass unsere "wahre natur" nicht mit dem zurechtkommt, was sie sozusagen hervorbringt, nämlich um dann zu solch einem advaita zu kommen als eine religion.

dieses thema werde ich nun weiter fort führen... und u.a. aus meiner erfahrung heraus berichten, worin überhaupt solche unterschiede liegen können (philosophie vs religion). denn bis heute hat sich mir solch ein gemeinsamer kontext nicht gezeigt, indem die menschen auch miteinander so leben können... ich habe eher das gegenteil erfahren, ich musste mitansehen, wie die menschen sich in der zukunft auch selbst vernichten werden... also komplett auslöschen.

und warum sollte mir dieses kein beweis sein, indem sich mir zeigt, dass der mensch naturgemäss eben nicht gut sein kann? denn alles was ich sehe kann mir auch ein beweis dafür sein. und alles andere... wäre eine art gegenbeweis, ein wunder.... eine macht.

wohin würde dann diese macht führen? in das brahman... so mein kontext dieser homepage. was macht man nun aber, wenn man gar keinen plan von diesem brahman hat? glauben?

cu,
handwerker








sein und schein


wer bereit ist, viel zeit mit dem advaita zu verbringen, wird früher oder später auch ganz sicher auf den darin liegenden wert der illusion treffen. der begriff der illusion wird letztendlich auch den eigentlichen charakter dieses philosophischen systems ausmachen, und wahrscheinlich wird man sich selbst dann auch die frage stellen, ob die illusion nicht sogar diese philosophie komplett erschaffen hat. denn wenn dieses eintreten sollte, so meine erfahrung, hat man in der tat auch schon sehr viel zeit diesbezüglich investiert... und es wird einem vielleicht auffallen, dass der begriff der illusion ein hauptbestandteil sämtlicher fernöstlicher philosophien ist. anders gesagt: ohne illusion geht dort also gar nichts (3
).

was eine illusion ist, ist pragmatisch gesehen eigentlich mit das einfachste der welt, jeder von uns kann dieses ganz sicher leicht beurteilen: eine illusion ist nichts anderes, als etwas, wodurch unsere sinne sich uns ein nicht getreues abbild der wirklickeit konstruieren (wer kennt nicht z.b. david copperfield?). dass es sich so einfach verhält, hat etwas damit zu tun, dass wir später meistens immer wieder ganz leicht ein zeuge dafür werden, wie sich wissentlich der kontext der illusion verändert bzw. verschoben hat. denn obwohl sich die illusion keineswegs geändert hat, so verändert sich früher oder später immer der kontext zu dieser illusion... oder wie man es noch einfacher ausdrücken könnte: es ändert sich lediglich immer nur die natur, worin die illusion überhaupt existieren bzw. schon leben konnte. wer an diesem punkt angelangt ist, wird sich wahrscheinlich dann schon sehr schwer tun, das leben (an sich) definieren zu können - es scheint, als sei das was man leben nennt, eine art selbstorganisierte dynamik welche nur noch mit bewegung oder veränderung auskommt (meine recherchen haben bis heute ergeben, dass es genau aus diesem grund auch keine exakte allgemeine definition von leben gibt) (4
). und dass diese welt aber solche eigenschaften besitzt, lässt wohl auch genau darauf schliessen, dass die illusion einen solchen raum für uns einnimmt... in welchem sie für unser dasein an bedeutung derart gewinnt, was wir leben nennen und das unweigerlich so gesehen sogar mit unserer identiät zu tun haben muss.

diese erkenntnis macht schliesslich nun den lebensraum zu einer relativen angelegenheit und genau so verhalten wir uns im grunde als menschen auch: die welt in der wir leben, empfinden wir als relative tatsache... was aber rein logisch - philosophisch gesehen - völlig sinnlos ist oder eigentlich auch sein sollte. denn in einem solchen leben wäre nichts beständig oder sicher genug, in welchem sich ein weiterer sinn für solch ein dasein auch konstruieren lässt... und genau dieses stellte sich mir als problem dar, welches sich dann aber nicht mehr durch eine illusion einfach wegschieben oder gar kontextbezogen nur beseitigen liesse. denn wenn ich erstmal so weit bin, dass ich mein leben nur noch als ein kausales ereignis wahrnehme, dann brauche ich entweder einen neuen sinn (zu meinen bisherigen sinnen) oder mir bleibt nur noch die möglichkeit, komplett gedanklich zu divergieren. dass sich solch ein neuer sinn nur durch die möglichkeit einer solchen wahrnehmung ergibt, erscheint mir daher in der natur der sache zu liegen, wenn ich den begriff der illusion nicht auch komplett versinken lassen möchte. ich bin also, im fazit, bis hierher gekommen, indem ich erfahren konnte, dass mir eine illusion in wirklichkeit auch niemals einen schaden zufügen kann - das ist allgemein gesehen und insgesamt für mich nunmal auch eine gute sache. denn nur so, durch solch eine feststellung, erreiche ich auch eine neue aufmerksamkeit, der rest kann ewig weiter sogar dann im versagen (illusion) liegen bleiben, denn wenn ich sowieso mit meinen sinnen nichts mehr oder weiter anfangen kann, worauf kann ich mich dann noch verlassen?

mit einem nichtwissen komme ich nicht weiter aus, weil die zeit nunmal (davon) läuft. mit einer letztmöglichen quelle im sinne einer erkenntnis, was zeit für mich ist und bedeutet... komme ich auch nicht weiter aus, weil ich mich in der zukunft nicht (genug) kennen kann. was bleibt mir also nur übrig? ich kann nur weiter so verfahren, indem ich mir auch einen möglichkeitssinn erschaffe der mir orientierung gibt - einen sinn, welcher sich durch bereits gegebene sinne konstruieren lässt und wodurch ich auch das zusammenfassen kann, was ich meine welt und auch mein leben nenne.

so einfach ist (geht) das...









konstruierte wirklichkeit


es klingt vielleicht unglaublich, aber dass es sich bei unserer welt um eine schöpfung handelt, habe ich nicht aus einer heiligen schrift entnommen... sondern aus einem buch der gehirnforschung. als ich damals für mich dieses gebiet erschloss, wurde mir schnell klar, was mit dem »ich« im sinne einer illusion eigentlich gemeint ist. wer kennt in spirituellen kreisen nicht auch diese euphorie darüber, dass im menschlichen denkorgan gar kein »ich« zu finden sei und noch nicht einmal gedanken? später habe ich mich gefragt, worin nun der überraschungseffekt dieser beobachtung überhaupt liegt, und es kam mir mal wieder so vor, als würden es sich viele leute damit viel zu einfach machen. in der spirituellen szene hat einfachheit einen gewissen reiz, eben schon aus dem grund, weil man schnell voran kommen möchte - und natürlich lässt sich einfaches auch besser vermarkten; die schlausten "köpfe" behaupten sogar, dass es gar keinen "weg" gibt. komplexe oder gar komplizierte angelegenheiten sind meistens unerwünscht, weil sie entweder zu viel an konzept-kapazität verlangen oder mit dem alltäglichen leben nichts zu tun zu haben scheinen - der begriff konzept wird meistens in der spiritszene vermieden. zu technisches wirkt einem eher unbehaglich entgegen und hat nichts mit einem buddha oder einer heiligkeit auf sich. wer sich aber durch solch technisches und konzeptuelles nicht abschrecken lassen möchte und trotzdem auch den tagtraum nicht vermiesen lassen will, dem empfehle ich das buch von robert m. pirsig (
5
).

derjenige wissernschaftler, der für mich den begriff der konstruierten wirklichkeit am meisten geprägt hat, ist gerhard roth. von einer wissenschaftlichen äusserung, dass unsere wirklichkeit konstruiert sein soll, von einem nicht wahrnehmbar zugänglichen organ sozusagen, welches wir nur nicht verstehen, davon hatte ich zuvor noch nie gehört (6
). eleganterweise wird hier das menschliche gehirn in zwei bereiche aufgeteilt: einmal in das wirkliche gehirn, also das mir wahrnehmbar zugängliche (ich kann mein gehirn z.b. in einem computergesteuerten apparat beobachten lassen etc.), und in das reale gehirn, also das gehirn, welches mir eine wahrnehmung und das, was wir als den geist bezeichnen, erst ermöglicht. als ich damals mit dieser theorie konfrontiert wurde, war mein erster gedanke, dass ich in einer doppelnatur lebe oder sogar aus einer solchen bestehe (wirklichkeit vs realität): aus dem teil der mir erlebaren und zugänglichen welt (wirklichkeit) und dem teil der mir nicht erlebaren, unbewussten welt (realität). es stellte sich mir nun die frage, wo denn dieser reale teil meiner selbst, wenn es ihn tatsächlich gibt, vorkommt? eine kluge antwort wäre, irgendwo »da draussen«.

nach dieser merkwürdigen eingebung dachte ich damals tatsächlich, ich bräuchte nun die hotlinenummer der "ghostbusters" (7
)... aber ganz so schlimm war es dann doch nicht. es gab eben einen unterschied zwischen einer wissenschaftlichen betrachtung und dem, was ich meine spirituelle suche nannte. diese ganze sache mit dem realen gehirn, liess vorab für mich keinen erlebnismässigen unterschied zu jener welt entstehen, welche mir so alltäglich und normal (im sinne von wirklich) vorkam. das einzige was sich änderte, war meine eigene aufmerksamkeit. ich konnte es mir quasi erlauben, für mich ein "irres spiel" zu spielen, indem ich mich oft fragte, ob denn alle anderen menschen von solch einer theorie bereits auch schon wussten. und eines habe ich dabei nicht vergessen, was vielleicht sogar auch ganz im sinne des advaita liegen musste: etwas muss immer schon existiert haben... um spirituell gesehen zu einem ergebnis zu kommen. denn wer entdeckt als kind nicht eine welt, die es vorher schon gegeben haben muss? letztendlich geht es bei dem advaita um das einst vergessene, nur unser denken und wissen liess sich durch eine illusion verführen.

ich glaube langfristig, ein rein wissenschaftlicher mensch bleiben zu können, ist sehr schwierig... und wahrscheinlich geht es auch vielen so wie mir, dass man irgendwann anfängt die naturwissenschaft deswegen zu verachten, weil sie vollgestopft ist mit prämissen, versuchen und deren beweisen. arroganter kann kaum eine disziplin den geisteswissenschaften entgegenwirken und es ist schliesslich auch kein wunder, warum es überhaupt religionen in dieser welt gibt. bei der philosophie allerdings konnte ich diese arroganz nicht finden, die philosophie war für mich schon immer ein gebiet, welches alle erkenntnis und verstehen zu vereinen suchte und ein geniestreich wäre nun, einen kandidaten zu finden welcher die andere seite jener medaille abliefern könnte... und mir kam nur das in den sinn was ich für mich sogar als studium mal abschliessen wollte: die mathematik. denn die mathematik ist im prinzip gesehen voller vorteile, sie maßt sich niemals eine wahrheit (an sich) an... sondern sie lässt sämtliche wissenschaften darauf anwenden welche sich ihr lediglich als sprache der logik bedienen. denn was die mathematik in zahlen und deren formeln ausdrücken kann, das kann die philosophie in worten und deren begriffen leisten. es klingt vielleicht ein wenig merkwürdig, aber durch meinen inneren widerstand, durch den ich nicht weiter gekommen war... konnte ich nur eine neue verbindung sehen, als eine disziplin, welche die regeln der logik nicht völlig unbegründet liess... und welche sämtliche konzepte, die unsere welt bereits zu erklären versuchten, nicht völlig ausschloss: ich fühlte die spiritualität so zum ersten male für mich ganz nah und konnte sie auf diese weise erst reell kennen lernen.

eine einsicht, wie man damit umgehen könnte, war nicht so das ding. der übergang, welcher sich am besten ergeben konnte, lag schlicht darin, was wahr ist - denn der wahrheit sind vielleicht viele treu, auf eine gewisse weise - aber nur wenige vermögen diese sichtweise auch konsequent weiter zu verfolgen (am "besten" erscheint es dann, jemanden zu finden, welcher sich auf allen diesen gebieten bereits befunden hat). anders gesagt: für spirituelle menschen ist im prinzip eine konstruierte wirklichkeit gar kein geheimnis, denn ich fange als sucher nunmal von aussen nach innen an. und warum sollte sich dieses nicht mal ändern? warum sollte ich mich nicht wieder von innen nach aussen bewegen? ich suchte also bereits für mich schon nach einem anderen kontext, der im begriff war, sich für mich zu verschieben... und der ein gegenteil meiner eigenen richtung sein sollte.

jeder, der ein mathematikstudium beginnt, fängt mit der mengenlehre an - dieser kurs hat es in sich (und nicht: ausser sich). nun, warum ist das so? früher war ich der meinung gewesen, dass mathematiker ausschliesslich nur gut rechnen können und die gabe haben müssen, jede formel, für die menschen u.a. ihr ganzes leben investiert haben, anzuwenden. meine sichtweise änderte sich schliesslich, als ich begriff, dass ich nicht alles verstehen und nachvollziehen kann... und das schon angefangen in dem einstieg in jene mengenlehre. denn würde sich die gesamte mathematik, bildlich gesehen, nur auf die mengenlehre beschränken, hätte man wahrscheinlich gar keine ahnung, dass es sich überhaupt um mathematik handelt.

und im spirituellen bereich sollte es mir nicht anders ergehen, womit ich mir heute analog gesehen sogar wieder mut diesbezüglich erzeugen konnte...










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scale oft the universe: ein maßstab dieser welt...





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anmerkungen:
(alle anmerkungen sind nummeriert durch den text verknüpft)



1:



die welt ist illusion,
nur brahman ist wirklich,
die welt ist brahman.

bekannter dreisatz bzw. schlussfolgerung nach ramana maharshi (1879-1950). ramana maharshi hat traditionell die advaita vedanta-philosophie weiterentwickelt... und fordert die menschen auf, nach einer antwort auf die frage "wer bin ich?" zu forschen. ramana maharshi hat sich spirituell ganz dem gewidmet, was er (als resultat) schliesslich dann das selbst nannte.



2:

es gibt zu advaita noch die ergänzung vedanta (advaita-vedanta). vedanta hat hierbei noch zusätzlich die bedeutung, indem ein ende des wissens (veda) eingeleitet wird. demnach würde advaita komplett weiter ohne wissen auskommen... und sich somit nur noch auf eine reine, direkte erfahrung berufen (wofür dann u.a. schon gilt: atman=brahman).



3:

es hat sich für mich als sehr hilfreich herausgestellt, hier eine definition für advaita in einem satz zusammenzufassen: advaita ist ein philosophisches system, welches besagt, dass in dieser welt nichts so ist wie es scheint zu sein... und dass hinter diesem schein ein urgrund liegt, welcher als das brahman bezeichnet werden kann.



4:

siehe z.b. ulrich kull (evolution, studienreihe biologie band 3):

über leben ausserhalb der erde, irgendwo im weltall, wissen wir nichts. wir kennen daher nur die eigenschaften solchen lebens, das sich auf der erde entwickelt hat. von einer vorausgesetzten möglichen menge von phänomenen, die "leben" genannt wird, ist uns nur ein fall zugänglich. daher kann es eine allgemeingültige definition für leben nicht geben. allgemeine aussagen über das irdische leben erhält man dadurch, dass man aus der vielfalt der lebewesen von den bakterien bis zum menschen das allen gemeinsame erforscht. dieses gemeinsame sind die kennzeichen des (irdischen) lebens.



5:

robert m. pirisig schreibt in seinem buch "zen und die kunst ein motorrad zu warten":

es braucht nicht viel, damit einer zu dieser einstellung kommt. man gehe nur durch ein ausgesprochenes industriegebiet in einer grossstadt, da hat man sie überall vor sich, die technik. als erstes sieht man auf hohe stacheldrahtzäune, verschlossene tore, schilder mit einer aufschrift wie BETRETEN VERBOTEN, und dahinter, durch die verrusste luft, hässliche, absonderliche formen, gebilde aus metall und ziegelstein, deren zweck man nicht kennt und deren herren man nie zu sehen bekommt. wozu das alles gut ist, weiss man nicht, keiner sagt einem, warum es überhaupt da ist, und so kann man sich nur befremdet fühlen, entfremdet, als einer, der da nichts verloren hat. die das besitzen und darüber bescheid wissen, wollen einen nicht dahaben. die ganze technik hat einen zum fremden im eigenen land gemacht. ihre blosse gestalt, ihr aussehen, ihre rätselhaftigkeit besagen: "raus hier". man weiss, dass es irgendwo eine erklärung für all das gibt und dass es ohne zweifel auf irgendeine indirekte art der menschheit dient, aber das sieht man nicht. was man sieht, sind die schilder BETRETEN VERBOTEN, KEIN ZUTRITT; nichts, was den menschen dient, statt dessen nur "verzwergte" menschen - "menschlein" - ameisen gleich, die diesen absonderlichen, unbegreiflichen gebilden dienen. und man denkt sich, selbst wenn ich dazugehöre, selbst wenn ich kein fremder wäre, wäre ich auch nur so eine ameise im dienst der gebilde. so kommt es, dass man schliesslich feindseligkeit empfindet, und ich glaube, das ist es, was letztendlich hinter der ansonsten unerklärlichen einstellung von john und sylvia steckt. alles, was mit ventilen und wellen und schraubenschlüsseln zu tun hat, ist ein teil dieser dem menschen entfremdeten welt, an die sie am liebsten gar nicht denken. sie wollen sich nicht hineinziehen lassen.



6:

auszug aus dem buch "fühlen, denken, handeln" von gerhard roth (erste auflage 2003):

unser gehirn setzt bei der konstitution dieser dreigeteilten erlebniswelt alles daran, die unterschiede zwischen welt, körper und geist so scharf wie möglich zu machen, denn das kind und später der erwachsene sollen diese drei bereiche auf keinen fall verwechseln. kurz: körper und geist dürfen gar nicht ähnlich oder zusammenhängend erlebt werden! der philosophisch so sehr in den vordergrund gerückte erlebnismässige unterschied zwischen körper/gehirn und geist ist selbst ein konstrukt des gehirns und entsprechend erlebnismässig nicht übersteigbar. wenn der philosoph nun argumentiert, man könne sich die einheit von gehirn und geist (oder geist als funktionszustand des gehirns) niemals vorstellen, dann sagt er die volle wahrheit, denn unser gehirn will genau dieses verhindern. geist wird vom realen gehirn hervorgebracht, nicht vom wirklichen gehirn. dieser vorgang kann von uns aber nur gedacht und erschlossen, nicht aber erlebnismässig vollzogen werden, und daher erscheint das entstehen von geist im gehirn als unvorstellbar. allerdings ist dies bei supraleitung und schwarzen löchern nicht anders und keineswegs eine eigentümlichkeit des geist-gehirn-problems.



7:



bei den ghostbusters (geisterjägern) handelt es sich um eine us-amerikanische komödie aus dem jahr 1984 - diese firma versteht ihr geschäft exakt so wie herkömmliche kammerjäger.